Wandern in der Toskana Deutschlands

Auf dem Wii-Wegli von Efringen-Kirchen nach Bad Bellingen

Insgesamt 50 begeisterte Wanderer des Linzgauverein e.V. erkundeten kürzlich die liebliche Landschaft des Markgräflerlandes. Die Region, die sich zwischen Rhein und Schwarzwald von der Schweizer Grenze bis vor die Tore Freiburgs erstreckt, zeigte sich von ihrer besten Seite.

Die Strecke: Reben, Obst und Weitblick

Das „Wii-Wegli“ führte die Gruppe durch leicht hügeliges Gelände, geprägt von weitläufigen Rebbergen und Obstanlagen.

  • Panoramablicke: Die Wanderer genossen Aussichten über die Vorbergzone, das Rheintal bis hin zum nahen Elsass.
  • Geografie & Geschichte: Vom Weg aus ließ sich der Verlauf des Altrheins (Grenze zu Frankreich) sowie der parallel verlaufende Rheinseitenkanal mit seinen beeindruckenden Schleusen beobachten.
  • Kultur: Die Region ist berühmt für den Gutedel. Diese Rebsorte wurde 1780 von Markgraf Karl Friedrich von Baden aus der Schweiz eingeführt und gilt heute fast als „Muttermilch“ der Markgräfler.

Drei Touren für jeden Geschmack

Damit jeder Teilnehmer die passende Herausforderung fand, bot der Verein drei verschiedene Schwierigkeitsgrade an:

GruppeStartpunktLeitungDistanz
Die SportlichenEfringen-KirchenElfriede Langenbacher15 km
Die AusdauerndenHuttingenLeo Wollmann11 km
Die TapferenIsteiner KlotzManfred BrackSpaziergang

Während die ersten beiden Gruppen Bad Bellingen zu Fuß erreichten, genossen die „Gemütlichen“ die Aussicht auf dem markanten Kalkfelsen des Isteiner Klotzes und ließen sich anschließend bequem per Bus zum Treffpunkt bringen.


Ein gelungener Abschluss

Nach der gemeinsamen Einkehr im Kurpark von Bad Bellingen traten die Wanderer um 17:00 Uhr die Heimreise an. Verwöhnt von traumhaftem Wanderwetter und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck ging es mit dem Bus über den Schwarzwald zurück an den Bodensee.

„Ein Tag wie im Urlaub – die perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Gemeinschaft.“