Durch die Marienschlucht
mit Thomas
🏞️ Kurzbericht: Marienschlucht am Bodensee ist wieder geöffnet
Die Marienschlucht, auch bekannt als Mariaschlucht, ist eine Naturschönheit am Überlinger See (Bodensee) zwischen Bodman und Wallhausen auf der Halbinsel Bodanrück. Sie ist ein tief eingeschnittenes Felstal im Steilufer, das bis zu ihrem spektakulären Felssturz im Jahr 2015 ein sehr beliebtes Ausflugsziel mit jährlich bis zu 150.000 Besuchern war.
Wichtigste Informationen:
- Geografische Lage: Liegt im Landkreis Konstanz, Gemarkung Langenrain (Gemeinde Allensbach), am südlichen Steilufer des Überlinger Sees.
- Historie: Die Schlucht wurde Ende des 19. Jahrhunderts begehbar gemacht. Oberhalb der Schlucht befindet sich die Ruine der Burg Kargegg.
- Aktueller Zustand (Achtung!):
- Die Marienschlucht selbst und die direkten Wanderwege sind seit dem Erdrutsch von 2015 wegen akuter Lebensgefahr gesperrt. Das Betreten ist strikt untersagt.
- Es finden umfangreiche Sanierungs- und Bauarbeiten statt, um die Schlucht wieder sicher zugänglich zu machen. Geplant ist eine neue Steg- und Treppenanlage, teilweise als Höhensteg.
- Geplante Wiedereröffnung: Die Wiedereröffnung des Naturdenkmals ist derzeit für Ende März 2026 geplant.
Ist wieder geöffnet
- Die Schiffsanlegestelle wurde erneuert und wird teilweise wieder angefahren, sodass der untere Bereich mit einem Kiosk und einem kleinen Strand vom See aus erreichbar ist.
1. Aktueller Stand und Baufortschritt (Wiedereröffnung)
Die Marienschlucht ist seit dem Felssturz im Jahr 2015 vollständig gesperrt, da akute Lebensgefahr besteht. Die Arbeiten zur Wiedereröffnung, die ein Millionenprojekt darstellen, laufen auf Hochtouren:
- Geplante Wiedereröffnung: Ende März 2026 ist der aktuelle Zieltermin für die Wiedereröffnung der Schlucht.
- Das neue Bauwerk: Herzstück der Sanierung ist ein neuer Panoramasteg (Stahlsteg), der in der gesicherten Nordflanke der Schlucht installiert wird, um die Gefahrenzone zu umgehen.
- Er wird ca. 300 Meter lang sein und eine Höhe von rund 55 Metern erreichen.
- Wanderer werden über etwa 280 Stufen durch die Schlucht geführt.
- Der Steg beinhaltet vier Aussichtsplattformen, darunter die spektakulär montierte Erich-Pohl-Kanzel, die atemberaubende Blicke in die Schlucht und über den Überlinger See bieten soll.
- Bauarbeiten: Die Bauarbeiten sind sehr komplex (“Pionierbauwerke”) und können aus Natur- und Artenschutzgründen (Brutschutzfristen für Wanderfalken) oft nur in den Herbst- und Wintermonaten durchgeführt werden. Aktuell (Stand Oktober 2025) liegen die Arbeiten dank guten Wetters weitgehend im Zeitplan, wobei die beiden Bauabschnitte in der Mitte der Schlucht zusammengeführt werden sollen.
- Sicherheit: Zukünftig werden gefährdete Bereiche mittels Sensoren überwacht. Ein Rangerkonzept wird zusätzlich für die Sicherheit und Betreuung der Besucher sorgen.



